Warum klassische Kennzahlen nicht mehr ausreichen
EBITDA und Eigenkapitalquote sind schön und gut. Aber wenn man verstehen will, wohin sich eine Branche entwickelt, braucht man mehr als die üblichen Verdächtigen.
WeiterlesenHier schreiben wir über die Dinge, die wirklich zählen. Branchen im Wandel, Zahlen mit Kontext, und manchmal auch über das, was zwischen den Zeilen der Jahresberichte steht.
EBITDA und Eigenkapitalquote sind schön und gut. Aber wenn man verstehen will, wohin sich eine Branche entwickelt, braucht man mehr als die üblichen Verdächtigen.
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Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Ihre Bilanzen erzählen oft überraschende Geschichten – wenn man genau hinschaut.
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Gewinn ist eine Meinung, Cashflow ist ein Fakt. Wir zeigen, wie man Liquiditätsströme so analysiert, dass man echte Einblicke gewinnt – nicht nur Buchhaltungstricks.
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Jedes Quartal werden Unmengen an Finanzdaten veröffentlicht. Die meisten lesen nur die Schlagzeilen. Aber zwischen den Zeilen stecken oft die interessanteren Informationen.
Letzte Woche haben wir uns drei Unternehmen aus dem deutschen Einzelhandel angeschaut. Auf den ersten Blick alles solide. Umsatzwachstum? Vorhanden. Margen? Stabil.
Aber wenn man tiefer gräbt – Forderungslaufzeiten, Lagerdrehung, Working Capital – dann sieht das Bild plötzlich anders aus. Manchmal sind es die kleinen Verschiebungen, die auf größere Probleme hindeuten.
Der Jahresbeginn ist traditionell die Zeit der großen Zahlenwerke. Wir haben uns auf die Nebenwerte konzentriert – dort findet man oft die spannendsten Entwicklungen.
Die Automobilzulieferer stehen unter Druck. Transformation, Elektrifizierung, chinesischer Wettbewerb – wir haben analysiert, wer die Kurve kriegt und wer nicht.
Drei hidden champions aus Schwaben, Franken und Westfalen. Unterschiedliche Branchen, ähnliche Herausforderungen. Unsere Detailanalysen zeigen, wie sie damit umgehen.
Von IT über Beratung bis Logistik – der Dienstleistungssektor boomt, aber nicht überall gleich. Wir haben uns die Margen und Wachstumstreiber genauer angesehen.
Die EZB hat wieder Spielraum nach unten. Für hochverschuldete Unternehmen könnte das eine Entlastung bedeuten – wenn sie denn refinanzieren können.
Tarifabschlüsse und Fachkräftemangel treiben die Lohnkosten. Für personalintensive Branchen wird die Luft dünner. Automatisierung ist keine Zukunftsmusik mehr.
Nach den Verwerfungen der letzten Jahre kehrt langsam Ruhe ein. Produzierende Unternehmen atmen auf, aber die Preise bleiben über Vorkrisenniveau.
Nachdem viele Firmen 2023 und 2024 abgewartet haben, wird jetzt wieder investiert. Digitalisierung und Klimaschutz sind die Haupttreiber.
China schwächelt, USA protektionistisch – deutsche Exporteure müssen sich neu orientieren. Diversifikation ist das Gebot der Stunde.
ESG-Berichtspflichten und CO₂-Reduktion erfordern Investitionen. Kleinere Unternehmen tun sich schwer, die großen machen daraus Wettbewerbsvorteile.
Eine persönliche Einschätzung von unserem Analysten-Team
Wenn man sich die deutschen Unternehmensbilanzen der letzten Monate anschaut, fällt eines auf: Die Unterschiede zwischen Branchen und Größenklassen werden immer deutlicher.
Große, kapitalstarke Konzerne investieren massiv in Transformation. Sie haben die finanziellen Mittel, die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig in neue Geschäftsfelder zu expandieren. Ihr Zugang zu günstigen Finanzierungen erleichtert das zusätzlich.
Der Mittelstand hingegen kämpft oft auf mehreren Fronten gleichzeitig: steigende Kosten, Fachkräftemangel, Investitionsdruck durch Digitalisierung und Klimaschutz. Viele haben während der Krisenjahre ihre Eigenkapitalquoten strapaziert und müssen jetzt vorsichtiger agieren.
Was bedeutet das für 2025 und darüber hinaus? Wir werden eine zunehmende Konsolidierung in vielen Branchen sehen. Nicht weil Unternehmen schlecht geführt sind, sondern weil die strukturellen Herausforderungen einfach enorm sind.
Die gute Nachricht: Wer seine Hausaufgaben gemacht hat – solide Finanzierung, klare Strategie, effiziente Prozesse – der hat auch in diesem Umfeld gute Chancen. Die Zahlen zeigen das deutlich.